Programm

Freitag, 19. Juli 2019 – Beginn 17.00 Uhr

Unter dem Motto OPEN DAY erweitern wir die Musikrichtung, bleiben aber unserer Passion, dem Blues, treu:

  • Meena Cryle & Chris Fillmore-Band
  • Der Nino aus Wien mit Band
  • Acid
  • The Orange Blues Club
  • Der Urlaut

Meena Cryle & Chris Fillmore Band

sind bekannt für ihre raffinierte Mischung aus Blues, Soul, Rock, Gospel und Country-Elementen. Dieser Sound imponierte auch den legendären Grammy Gewinner Jim Gaines (Stevie Ray Vaughan, John Lee Hooker, Santana, …), der 2009 ihr erstes Album produzierte und Meena als „… one of the best singers I ́ve worked with in twenty years“ bezeichnete. „She is what we call in the business an, old soul‘. She ́s got the voice and she ́s got the passion …“

In der internationalen Bluesszene fielen sie bereits ein Jahr später durch ihr aussergewöhnliches, musikalisches Auftreten auf. Ein Gitarrist und eine Sängerin, die auf der Bühne plötzlich eins werden – man kann nicht sagen wer in dieser Formation, im wahrsten Sinne des Wortes, den Ton angibt.

Ihr Auftritt in der ausverkauften Wiener Staatsoper, unzählige Gastspiele auf internationalen Festivals – unter anderem mit Buddy Guy, Walter Trout, Taj Mahal, Canned Heat, Eric Burden, Cindy Lauper, uvm. – wenn man die Tourpläne der letzten Jahre ansieht, so sind Cryle und Fillmore mit Sicherheit ein paar mal um die Welt gereist, sie könnten sich also zurücklehnen. Tatsächlich sind beide Vollblutmusiker, die ihr Instrument und auch die Interaktion mit dem Publikum brauchen und lieben.

Nach drei erfolgreichen Studio-Alben mit Ruf Records, folgt der 2017 veröffentlichten Live-Platte „In Concert“ (Continental Blue Heaven/CRS) im Frühjahr 2019 eine weitere Studioproduktion. Nach Recording-Sessions in Memphis, Helsinki und Berlin haben sich Meena Cryle & Chris Fillmore dieses mal nach Bayern zurück gezogen. Und wieder einmal wird deutlich, dass sie als Songwriter-Team in der Top-Liga spielen.

Das neue Material trägt eindeutig ihre Handschrift, überrascht aber zeitgleich mit der kreativen Weiterentwicklungen ihres ureigenen Sounds. Das neue Album präsentiert einmal mehr die Einzigartigkeit dieser Band und den Grund für ihren nachhaltigen, internationalen Erfolg.

Der Nino aus Wien mit Band

Wenn man nach so vielen Alben eines selbstbetitelt, dann muss es etwas Besonderes sein. Album Nummer 10, 10 Jahre Der Nino aus Wien, es ist ein großes Jubiläum. Nicht viele haben vor 10 Jahren dem heute als Bob Dylan vom Praterstern (mittlerweile Neo-Simmeringer) geadelten Musiker eine derart langlebige und fruchtbare Karriere zugetraut. Trotzdem ist Der Nino aus Wien voll mit dem typischen Pragmatismus des Vollblutmusikers Nino aus Wien. Ich wollte meine Zeit lieber ins Songwriting investieren als über einen Titel nachzudenken, meint er etwa über die Namensgebung. So ist das Jubiläumsalbum so wie alle in seinem Katalog: voll mit guten Songs, diesmal geschrieben in München, Zürich, Locarno und Wien, wieder aufgenommen mit Wanda-Produzent Paul Gallister im zweiten Wiener Gemeindebezirk, dem er trotz Umzug nicht ganz entkommen kann. Neben Paul Gallister, der auch als Musiker auf dem Album zu hören ist, wirkten noch Natalie Ofenböck, das Ensemble Franui und die Ninoband (pauT, Raphael Sas, David Wukitsevits), die ihr 9jähriges Jubiläum feiert, mit.

Der Nino aus Wien ist wahrscheinlich das persönlichste Album in Ninos Karriere, gleichzeitig aber das mehrdeutigste. Die Texte erschließen sich vielleicht erst nach mehrmaligem Hören, vielleicht auch gar nicht. Wach (vielleicht das beste lange Lied das ich je geschrieben habe – Nino) ist ein Tourtagebuch, das wohl nur er selbst gänzlich verstehen kann. Unentschieden gegen Ried ist ein Protestlied gegen das mäßige Niveau in den österreichischen Fußball-Profiligen. Wer ist der Ärgste? wurde in Zürich auf einer Sauftour mit SRF 1-Showmaster Dominik Deville geschrieben. Hirschstettner Lebensart ist eine Liebeserklärung an diesen Teil der
Donaustadt (22. Wiener Gemeindebezirk). Der Nino aus Wien ist Ninos mit 20 Jahren verstorbenen Katze Lola gewidmet. RIP.

Videos:


ACID

Es ist endlich soweit: die Original ACID Rock Band der 70er-Jahre spielt wieder!
Wolfgang Staribacher Orgel/Vocals, Herbert Novacek Bass/Vocals und Rudi Staeger am Schlagzeug mit seiner faszinierenden Drum Show, bei der fluoreszierende Drum Sticks durch die Luft wirbeln. Das Trio freut sich, die legendären Hits von ACID (Six Too Seven, Hipguard, Hey Freddy usw.) zu präsentieren.

Kurzbiographie der Musiker:

Wolfgang Staribacher
Wolfgang Staribacher spielte Keyboard und Posaune mit Drahdiwaberl, Falco, Ambros, Stojka,… und auch vor 35 Jahren mit ACID. Er gründete die Alpinkatzen, komponierte mit Hubert von Goisern dessen größten Hits und produzierte in seinem Studio „Aufgeigen statt Niederschiassen“ (4-fach Platin). Seit den 90er Jahren arbeitet er mit seiner Mozartband an zeitgenössischen Mozart-Interpretationen und entwickelt innovative, elektrische Akkordeon-Sounds und kontemporäre Ziehharmonika-Spieltechniken.

Herbert Novacek
Studium am Jazzinstitut des Konservatoriums d. Stadt Wien.
Gründungsmitglied der Gruppe „ACID“
Bands: ACID, Stress, Boogie Trio, Ludwig Hirsch Band, H. Jaric 3, H3 …
zur Zeit aktuell: The Untouchables, Bluesschrammeln, Legends of Rock, Jaric 4
Studiomusiker mit: W. Ambros, R. Fendrich, L. Hirsch, S. Werger, M. Heltau, Wilfried, H. Walcher u.v.a.m.

Rudi Staeger
Studium am Prayner Konservatorium klassische Trommel (Hochreiner, Palatzky)
Studium am Jazzkonservatorium d. Stadt Wien (bei Prof. Erich Bachträgl)
Mit 22 Jahren Schlagzeuger in der legendären Hippie – Band von Fatty George (Fatty George Crew).
Mehrere Tourneen und Fernsehauftritte folgten.
Mitglied der Gruppe Gruppe Spinning Wheel (Falco)
Gründungsmitglied der Gruppe ACID.
Schallplattenaufnahmen mit ACID, Fatty George, Karl Ratzer, Rudi Wilfer, Aladar Pege, Wolfgang Ambros, Hannes Jaric, usw. .. Siehe SRA (Archiv österreichischer Popularmusik)

The Orange Blues Club

Rund um den Initiator und “Konzertmeister” Thomas Hottwagner gestaltete sich seit September 2008 in mehreren Probe-Sessions eine musikalische Formation mit dem Projektnamen THE ORANGE BLUES CLUB, kurz – The OBC.
Regelmässige Veränderungen in der Besetzung machen den Orange Blues Club zu dem was er nun mal ist – ein musikalisches ComeTogether in Eisenstadt.

In der Konzertsaison 2018 ist der OBC mit nachstehender Besetzung angekommen:

Thomas Hottwagner vocals & keyboard
Rudi Baier bass
Jonny Weidinger drums
Peter Bodó rythm guitar & vocals
Christian Pronai lead guitar
Viki Bodó vocals
Peter Leitgeb sax
Christian Dunkl sax
Leo Fruhmann trumpet
David Pendl trumpet
Jürgen Milanovich trumpet
Peter Herrdegen blues harp

Der Urlaut

Seit 16 Jahren arbeitet die südburgenländische Musikformation DER URLAUT an einem rhythmisch groovigen Sound der besonderen Art. Schlagzeug, Gitarre, E- Bass, Didgeridoo und Gesang bilden die Basis dieser neuartigen Klangwelten. Dazu kommen Djemben, Congas und Percussion- Instrumente gepaart mit Elementen aus Rock, Funk, Reggae und urafrikanischen Rhythmen die so zu einem regelrechten Weltmusikerlebnis verschmelzen. Der groovig funkige Sound ist wie gemacht um das Tanzbein zu schwingen und den Dancefloor gehörig einzuheizen !

Samstag, 20. Juli 2019 – Beginn 17.00 Uhr

Der Samstag steht wie gewohnt ganz im Zeichen des BLUES, wir durften folgende Acts fixieren:

. Bluespumpm feat. Peter Ratzenbeck
. Steve Guyger (USA) & All Star Bluesband
. The Untouchables
. Jörg Danielsen & Vienna Blues Association
. The Bottles

Bluespumpm feat. Peter Ratzenbeck

Über 40 Jahre (seit 1975) bodenständige, erdige und vor allem „ehrliche“ Musik, das macht die BLUESPUMPM, rund um Mitbegründer „ZAPPA Johann Cermak“, aus. Man bezeichnet sie als Urgesteine in der Musikszene. Es gibt Aussprüche über die Pumpm wie: „Es ist wie beim Wein – je älter, desto besser.“ Man nennt Zappa oft liebevoll, den „Wiener Tom Waits“. … Ja, die Bluespumpm wird zu Lebzeiten schon von vielen Musikern als Legende bezeichnet.

Die Band wird von Zappa Cermak’s Performance geprägt.
Er ist einer der besten Blues Harp Spieler der Welt und es ist immer wieder erstaunlich, welche Töne und Nuancen er diesem kleinen, aber mächtigen Instrument entlocken kann.
Seine blues-Stimme setzt er als Instrument ein – es ist nicht Singen, wie er betont – von lyrisch bis rockig – unverkennbar, unnachahmlich.

Viele Menschen wurden im Lauf der Jahrzehnte nicht nur von ihrer Musik, sondern auch von ihrem „Way of Life“ beeinflusst und geprägt.
Die Liebe zur Musik, zur Natur zu den Menschen ist es auch, was man bei einem Konzert mit der BLUESPUMPM zu spüren bekommt! Ob stampfende Blues Riffs, melancholische Klänge oder lange, fast schon psychedelisch wirkende Passagen …
JA – diese Art von Musik und Bands „leben“ … JA – sie werden ewig leben!

Wenn „ZAPPA“ sein Organ erklingen lässt, grölt, jault, singt, rezitiert, die Bluesharp und seine Lunge würgt und bis zum Anschlag malträtiert … in seinen roten Socken wie ein wild gewordener Troll die Bühne zu seiner Tanzfläche macht, dann wird allen klar:
DAS IST POWER – DAS IST LEBEN!

Steve Guyger (USA) & All Star Bluesband

Steve Guyger zählt seit mehreren Jahrzehnten zur Créme der US-Blues Harp Stars. Vierzehn Jahre lang war er Mitglied der Band von Chicago Blues Legende Jimmy Rogers. Mittlerweile hat er sich längst einen Namen als Bandleader, Sänger und Songschreiber gemacht und tourt regelmäßig durch Nord- und Südamerika und ist auch gerne gesehener Gast in Clubs und auf Festivals in ganz Europa. Auch für die höchste Auszeichnung der Branche, den “W.C.Handy-Award” war er bereits nominiert. An der Gitarre wird Steve Guyger auch dieses Jahr wieder von Herby Dunkel begleitet, mit dem ihn eine bereits zehnjährige Zusammenarbeit verbindet. Mit Dani Gugolz am Bass und Peter Müller am Schlagzeug wird die Band von einer der erfahrensten Rhythmusgruppen Europas komplettiert, deren Referenzliste sich wie das Who-Is-Who der Bluesmusik liest. Zusammen präsentieren sie rauen
Chicago Blues … energetisch, ehrlich und direkt!

The Untouchables

Seit 1986 stehen sie gemeinsam auf der Bühne und ihre Spielfreude ist nach wie vor ungebrochen – und das nach ca. 2.000 Liveauftritten und etlichen TV- und Radiosendungen.
Auch im Jahr 2019 zeigen sich die 5 Unbestechlichen nach wie vor in Bestform. Ihre spezielle Art, musikalisch an das Publikum heranzutreten, hat sie zu einem der beliebtesten Live-Acts Österreichs gemacht, und sie sind damit auch über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt und oft gebucht.

Rhythm & Blues, Rock’nRoll, Soul, TexMex, Sixties – ein Vielfalt
an Stilrichtungen und Interpretationen erwartet Sie!
Das Konzertereignis der besonderen Art!
Come – Look – Listen – & Dance!

The Untouchables: Ehrlich – Erdig – Gnadenlos!

Little Willie „The King“ Graf Sax, Vocals
Toni „Radio“ Griebaum Drums, Vocals
Herbert „Apache“ Novacek Bass, Vocals
JB Rabitsch Trumpet, Vocals
Ulli „Guitar“ Winter Guitar, Vocals

Jörg Danielsen / Vienna Blues Association

Jörg Danielsen’s fabulous Vienna Blues Association
Gegründet im Jahr 2008 zählt die Vienna Blues Association mittlerweile zu den fixen Größen der Wiener Bluesszene. Und auch über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus ist die Formation durch zahlreiche Auftritte und Alben bekannt. Die Band rund um Jörg Danielsen trat in den letzten zehn Jahren rund 650 Mal mit wechselnder Besetzung und zahlreichen Gästen auf.

Jörg Danielsen – voc/git
„Sarkastisch, fröhlich, traurig, zynisch, schwarzhumorig – das ist mein Blues!“
Bluesbegeistert seit er mit sechzehn Jahren ein Blueskonzert erlebte, gründete er mit Gerhard Beisteiner (Bass) 2008 die Vienna Blues Association. Sein Stil ist geprägt vom Elektrischen Blues der 60iger und 70iger Jahre und Größen wie Albert Collins und Freddy King – das erkennt man auch an seinen Eigenkompositionen wie „Good Old Beer“ und „Chase your troubles away“. Neben seiner Tätigkeit als Bandleader der Vienna Blues Association, leitet er eine regelmäßig stattfindende Blues Jam Session in Wien 2017 & 2018 tourte er unter anderem mit dem Verteramo Trio & Jorge Costales durch Argentinien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Schweiz und Österreich.

Walter Walterson – bass
Über 10 Jahre streckt sich Walter Waltersons musikalische Karriere mittlerweile. Mit seiner ersten Band tourte er mit bis zu 120 Konzerten im Jahr in ganz Europa, Kanada und den USA und teilte Bühnen und Tourneen, unter anderem, mit Rise Against, Against Me!, Propagandhi, Strike Anywhere, A Wilhelm Scream,…
Danach folgte ein Instrumentalstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, beziehungsweise an der Université de Montréal.
Seit der Rückkehr nach Österreich ist er als freischaffender Bassist und Sessionmusiker im In- und Ausland tätig und hat seine Finger in den diversesten Musikstilen im Spiel – von Ö3 Acts wie Onk Lou & The Better Life Inc. bis hin zu jazziger Worldmusic mit Satuo in internationaler Besetzung.

Christoph Karas – drum
Alles begann mit einer Blockflöte. Heute unterrichtet der Konservatoriumsabsolvent Schlagzeug mit Leidenschaft und ist bei seinen Schülern beliebt, obwohl er darauf besteht, dass sie lernen nach Noten zu spielen. Er selbst fand über Hardrock und Rock zum Jazz – und nach dem Studium dann durch die Vienna Blues Association zum Blues. Welche Feinheiten der Blues für den motivierten Schlagzeuger bereithält, erkannte er bald: „Blues ist echt ein ganz eigenes Kapitel, so simpel es oft klingt. Der Teufel liegt aber im Detail.“

The Bottles

Amerikaner lieben es, ihre Oldtimer und Muscle Cars mit modernen Motoren, Lack und neuen Teilen aufzurüsten. Diese „Hot Rods“ haben heutzutage spielend 400 Pferdestärken oder mehr.

THE BOTTLES verstehen sich darauf, eben das zu tun: amerikanische Songs und Bluesklassiker mit richtig Pferdestärken und persönlichem Finetuning zu versehen – eben Hot-Rod-Blues zu produzieren.

In der aktuellen Besetzung (Voc., Git: Robert Rehak / Voc.,BluesHarp: Martin Sedlinger / Voc., Bass: Benjamin Zalud /
Drums: Peter Klein) wird zudem ein absolut einzigartiger Sound und Rhythmus von der Bühne geliefert, der wie aus 8 Auspuffkrümmern klingt und dementsprechend „anschiebt“.

Ihre Kilometer haben die BOTTLES bei mehreren Touren durch Finnland oder Bayern abgespult, in Österreich gemeinsam mit Luther Allison, Miller Anderson, Eric Burdon, Chris Farlowe, auch mit Johnny Winter bei seinem letzten Konzert im Gasometer Wien u.v.m. auf der Bühne gestanden. Auch wiederholte Einladungen auf Festivals wie zB zum alljährlichen Vienna Blues Spring und Auftritte in der Szene Wien verschaffen der Band im Raum Wien Bekanntheit.

Timetable

Freitag: Einlass 16.30 Uhr

17.00: Der Urlaut

18.00: The Orange Blues Club

19.15: ACID

20.45: Der Nino aus Wien

22.10: Meena Cryle & The Chris Fillmore Band

Samstag: Einlass 16.30 Uhr

17.00: The Bottles

18.00: Jörg Danielsen & Vienna Blues Association

19.15: Gruppe “Gitarren-Workshop”

19.50: The Untouchables

21.15: Steve Guyger (USA) & All Star Blues Band

22.40: Bluespumpm feat. Peter Ratzenbeck