Programm

2020 findet das Festival wieder zwei Tage lang, Freitag, 31. Juli und Samstag, 1. August, statt.
Auch die Musikrichtung wird – vorläufig beim Open Day am Freitag – erweitert, “Blues & More” heißt es wieder.

Programm 2020


Freitag, 31. Juli 2020
Beginn 18.00 Uhr

  • 5/8erl in Ehr´n
  • Prince Zeka
  • Ludwig Seuss Band
  • Funktomas

5/8erl in Ehr´n

5/8erl in Ehr’n ist eine aus Wien stammende Band. Ihren Stil umschreibt die im Sommer 2006 gegründete Gruppe gerne als „Wiener Soul“. Die Texte werden von den beiden Sängern auf Wienerisch vorgetragen. Die Kompositionen nehmen Anleihen beim Wienerlied, beim Jazz und bei Grooves aus Soul und Blues. Die spezielle Klangfarbe der Band ergibt sich dabei auch aus der Instrumentierung mit Kontrabass, akustischer Gitarre und Wurlitzer bzw. Akkordeon.

Das Debütalbum „Es muss was wunderbares sein“ erschien 2008. Nachdem die Band im Herbst 2009 mit David Müller von den Strottern als Produzent und Aufnahmetechniker im Studio zusammengearbeitet und Bassist und Sänger Hanibal Scheutz 2010 das Independent-Label Viennese Soulfood Records gegründet hatte, präsentierte sie am 10. März 2010 mit einem Konzert im brut im Künstlerhaus ihr zweites Album „Bitteschön“ 2012 veröffentlichte die Band, abermals bei Viennese Soulfood Records, ihr drittes Studioalbum „Gut genug für die City“.

Seit ihrer Gründung gab die Band zahlreiche Konzerte in ganz Österreich, so auch 2012 am Popfest in Bayern und, auf Einladung des austrian cultural forum cairo, auch am Art Beats Festival 2012 in Ägypten. 5/8erl in Ehr’n gewannen vier Mal den Amadeus-Award in der Kategorie Jazz/World/Blues.

Prince Zeka

Prince Zeka, die Stimme des „Makoul“

Prince Zeka wurde in Bukavu in Kivu (im Osten der Dem. Rep. Kongo) als Nachfahre eines Kamituga-Königs geboren. Er maturierte am Institut Lumumba und begann seine universitäre Ausbildung am Institut Pédagogique National de Kinshasa (IPN). In Europa studierte er weiter am Efec in Brüssel sowie an der Universität Wien.

Seine Eltern waren diplomatische Vertreter von Zaire, so lernte Prince Zeka früh verschiedene Länder und Kulturen kennen. Neben der primär politischen Ausrichtung liebt die Familie die Musik: Zeka wächst mit den Klängen des „Rumba Congolaise“, der als Vorläufer des Salsa gilt, auf, und schreibt schon früh seine ersten Lieder. Die Musik lässt ihn nicht mehr los.

Schon bald gehört er zu den beliebtesten afrikanischen Musikern in Österreich. Er nimmt 1993 im Duet mit Big Baffolo seine erste Single „I’d love you to want me“ auf (produziert von Sony Music), eine Coverversion des Lobo-Hits „In the world“. Ein Jahr später landet er mit seinem Song „Come closer“ in Zusammenarbeit mit der „Groove Injection“ in den Acid-Jazz-Charts in Italien einen Nummer-Eins-Hit (auf der Compilation „Sunshine vol. II“).

1995 unterzeichnet er im Rahmen des Projekts „Mc Sultan feat. Prince Zeka“ einen Vertrag bei BMG Österreich und Deutschland, woraus das Album „Super Ethno Astronaut“ entstand.

1999 produziert Prince Zeka sein erstes eigenes Album „M’Zee Waka“, ein Album, das es ihm ermöglicht, die nationalen Grenzen zu sprengen, und das ihn auch in Deutschland und der Schweiz bekannt macht.

2007 veröffentlicht er sein nächstes Album „Maturité“ und präsentiert mit diesem Album 16 Songs, die zu Recht unter dem Titel “maturité” (zu deutsch: “Reife”) zusammengefasst wurden: diese Musik ist musikalisch wie auch thematisch ausgereift, wunderschön, und bringt neues Leben in hörmüde Ohren! Sie erfrischt Hörgewohnheiten, und damit vielleicht auch vorgefasste Meinungen über afrikanische Musik als „rhythmischen Lärm“.

2012 überrascht Prince Zeka wieder mit dem außergewöhnlichen Album „Ecoutez“, das er diesmal seiner Heimat, der Dem. Rep. Kongo, widmet. In 15 Songs verweist er sowohl auf die enormen Reichtümer als auch auf die vielfache Ausbeutung seines Heimatlandes.

Mit seinem aktuellen Album „Ma jolie“ zeigt Prince Zeka seine romantische Seite: alle Songs handeln von der Liebe, entweder jener zwischen Liebenden, oder aber auch jener zu Gott. In gefühlvollen Balladen wie „Lovely day one“, aber auch sehr schwungvoll wie im titelgebenden „Ma jolie“, das sofort zum Tanzen animiert, spannt er den musikalischen Bogen auch über Reggae wie in „God is stronger than all“, Rumba Congolaise in „Zonga“ und Zouk in „Danger d’amour“.

Ludwig Seuss Band

Seit über 20 Jahren gibt es die Band um LUDWIG SEUSS, und vor ca. 20 Jahren ist auch Ludwigs Debütalbum „Marylin Sessions“ erschienen, das unter Fans Kultstatus genießt. Mit „Downhill Sessions“ schloss LUDWIG SEUSS 2011 den Kreis und ließ die letzten zwei Jahrzehnte musikalisch Revue passieren. Ein echter Schmaus für Bluesfreunde ist auf dieser CD die Aufnahme „Where Are My Friends“, das vom tiefgründigen Gesang und Gitarrenspiel der Blueslegende LOUISIANA RED getragen wird. Die wohl letzte Aufnahme von LOUISIANA RED der am 25.02.2012 kurz vor seinem 80. Geburtstag verstarb.

Der Geigenvirtuose „Cedric Watson“ aus Louisiana unterstützt die Band beim Cajun-Walzer „Waitin´“ aus der Feder von Ludwig Seuss und Mitproduzent Dr. Will. Letzterer greift bei der entspannten Latin-Version von „Love Potion #9“ auch zum Mikrofon. Ein weiteres, absolutes Highlight ist das getragene „Christo Redentor“, bei dem die „Holmes Brothers“ und Saxofonist „Pee Wee Ellis“ (u.a. Van Morrison) für Gänsehaut sorgen. Das Rückgrad dieses bunten Albums ist Ludwigs aktuelle Liveband, die mit unbändiger Spielfreude den Zuhörer mitreißt.

Aber Ludwig Seuss wäre nicht Ludwig Seuss wenn er nicht noch einmal eins drauf legen könnte. Mit der neuesten CD „Virginia Blues Connection“ die erst im Sommer 2012 erschien begibt er sich gemeinsam mit dem Topsaxofonisten EDDIE TAYLOR und POPSY DIXON (dem dritten Mann der Holmes Brothers) – beide aus Virginia erneut in den musikalischen Süden der USA. Ein mitreißend harmonierendes, alle Sinne berührendes Dreigestirn aus Tastenwirbel, Saxophonschmelz und Stimmgewalt fand sich hier zusammen. Es ist kaum zu glauben wie intensiv es einer in Deutschland lebenden Musikgruppe gelingt das Gefühl und die Ausdruckskraft des Blues dem Publikum nahezubringen.

Funktomas

FUNKTOMAS – eine 5-köpfige Band aus Bgld./NÖ, die mit hochkarätigen Funk- & Soulraritäten aufwartet.
Diese Formation legt die Arrangements manchmal leicht jazzig an und überzeugt mit großer Spielfreude und Improvisation.
Der Name wurde nicht ganz zufällig gewählt – 3 von 5 Musikern tragen den Vornamen Thomas … 😉

Thomas Nothbauer – Sax
Thomas Barabas – Drums
Thomas Spitaler – Guit
Christof Deissl – Bass
Daniel Svetnicka – Keys

Samstag, 1. August 2020
Beginn 18.00 Uhr

  • Austrian All Star Blues Band
  • Tom Mueller – „Sax First, Talk Later“
  • Generika
  • The Hunter brothers Project

Austrian All Star Blues Band

Diese heimisch bestens bekannten Musiker spielen traditionellen Chicago Blues mit Gespür für stilechten Louisiana Blues. Die Mitglieder dieser Formation, die in dieser Zusammensetzung 2017 für BLUESimon geboren wurde, kennen sich bereits seit über 25 Jahren sehr gut und haben mit spontanen Konzerten wie in Burg Schlaining große Freude.

Hannes Kasehs – g, voc
ist ein Musiker, der besonders mit seiner weichen Stimme und den sehr versierten Gitarrenlicks im Blues alle Generationen anspricht. Seine mittwöchentlichen Sessions im Louisiana Blues Pub sind zur Wiener Blues Tradition geworden – besonders der Louisana “Schnulzen“ Blues kommt dabei nicht zu kurz.

Gerry Lülik – hca
gilt wohl als DER führende Blues Harp Spieler Österreichs und hat schon den Respekt so mancher internationaler Künstler erworben. Sein dynamischer Stil ist virtuos, packend und einfühlsam zugleich. Kaum ein anderer lässt uns so tief in die Welt von Little Walter und Sonny Boy Williamson eintauchen. Gerry Lülik ist zu 100 % Blues, ohne Wenn und
Aber. Er unterstreicht seine Erscheinung durch sein spezielles Outfit, wir dürfen gespannt sein.

Dani Gugolz – b
unser Schweizer Aushängeschild in Sachen Blues. Im Jahr 1983 reiste Dani zum ersten Mal nach Chicago und spielte dort mit Bluesmusikern wie Eddie C. Campbell, Jimmy Walker, Big Smokey Smothers und vielen anderen. Sein instrumentales Spektrum erweiterte Dani Gugolz in Richtung Rhythmusgruppe und war gemeinsam mit Peter Müller jahrelang festes Mitglied der Wiener Mojo Bluesband. Er wirkte bei zahlreichen CD-Einspielungen mit und bestritt unzählige internationale Tourneen. Vor allem die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Axel Zwingenberger, Jay McShann und Champion Jack Dupree machten ihn zu einem der kompetentesten Kontrabassisten in der Blues- und Boogie-Szene.

Peter Müller – d
gehört zu den profiliertesten Schlagzeugern Europas im Bereich Blues, Rhythm & Blues, Boogie Woogie und Swing. Technische Perfektion ist ihm Voraussetzung für dynamischen Drive und Groove, seine Mitmusiker verlassen sich blind auf seinen Rhythmus. Mit raffinierten, oft überraschenden Schlagkombinationen begeistert Peter Müller sein Publikum – und nicht selten auch seine Bandkollegen. Sein eigenes Plattenlabel STYX gründete er 1999. Bis heute hinterlässt er bei mehr als 90 Produktionen seinen rhythmischen Stempel, das sind mehr als 700 Songs!

Tom Mueller
“Sax First, Talk Later“

Tom Mueller „Sax First, Talk Later“ ist nicht nur ein Album, sondern auch eine mitreißende Live Show, die mit saxy, Vintage Rhythm and Blues begeistert. Tom Mueller erzählt Geschichten aus dem Leben – mit Ironie, Witz und dem richtigen Groove.

Man kennt ihn bisher als Saxophonist von Größen der europäischen Bluesszene wie Dana Gillespie, der Mojo Blues Band, BB and The Blues
Shacks oder Kai Strauss. Seit “Sax First, Talk Later” tritt er auch als singender Frontman in Erscheinung.

Ob als großartiger Saxophon-Solist oder gemeinsam mit seiner hochkarätig besetzten Band – Tom Mueller ist ein Garant für heißes Saxophon und gute Laune. Sein Herz schlägt für die 50s, swingenden Old School R&B und Rock’n’Roll. Er erzählt dem Publikum seine Geschichten mit Herz, Stimme und Saxophon. Sein ausdruckstarker Stil – von honkendem Sax bis zu gefühlvoll gehauchten Balladen – zeichnet ihn zurecht als herausragenden Musiker aus.

Besetzung:
Tom Mueller: Sax, Vocals
Valentin Oman: Klavier
Karol Hodas: Bass
Peter Müller: Schlagzeug

Generika

Was können Sie von uns erwarten?
Da wir alle große Fans der Rockmusik sind, interpretieren wir auch viele der klassischen Hits auf unsere Art und Weise. Unsere Versionen sind immer vom großen Respekt dem Original gegenüber gekennzeichnet. So haben wir uns über die Jahre ein Spektrum erarbeitet, das von Blues bis Heavy Metal reicht. Dementsprechend flexibel können wir auch auf Wünsche in der Setliste eingehen.

Aber die Aktivitäten der Band beschränken sich nicht nur auf Coverversionen. In unseren eigenen Songs spiegelt sich auch die Entwicklung der Band wider und findet in den Kompositionen ihren Niederschlag.
Wir  machen zwar alle in unserer Freizeit Musik, haben aber trotzdem den Anspruch unsere Musik professionell vorzutragen. So können das Publikum und der Veranstalter eine Zeitreise durch die Geschichte der Rockmusik erleben und genießen.

The Hunter brothers Project

Ausgerüstet mit zwei Gitarren und einer Stimme macht sich The Hunter Bros. Project (Franz Jäger, Martin Jäger, Richard Jobst) seit bereits fünf Jahren in den unendlichen Weiten des Folk-Rock auf die Suche nach bluesgetränkten Songs. Ihre musikalischen Fundstücke und teilweise weniger bekannten Schätze präsentieren sie mit viel Leidenschaft und tiefblauem Herzblut.